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REISE DURCH EIN MEER VON FARBEN

Mo. 19. – Mi. 21. März 2018, Kunstfabrik Wien


Wir sind voller Fantasien, Ideen und Träume, sind täglich beeinflusst von unendlich vielen visuellen Eindrücken. Aus diesem reichen Pool schöpfen wir durch verschiedene Techniken neue Assoziationsräume und bannen sie auf Papierserien. Wir kombinieren präzise Formen mit erfundenen Elementen und fügen flüchtige Ideenskizzen auf Papier dazu. Diese spannende Reise begehen wir mit selbst hergestellten Farben wie Tempera, Aquarell und Acrylfarben. Um die unkomplizierte und mutige Herangehensweise zu unterstützen und ihr gerecht zu werden, arbeiten wir auf unterschiedlichsten Papieren, Kartons und Pappen. Gemeinsame Besprechungen sind obligatorisch. Die Eigenständigkeit der einzelnen Teilnehmer/innen wird gefördert. Um den „Geist“ zu bannen und die Kreativität zu fördern, begleiten uns tägliche Übungen in die ureigene Schöpferkraft.




Anmeldung unter:

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Großes Schwarz küsst Farbe


Reduktion der Farbe, Steigerung des Ausdrucks

18.05. - 20.05.2018, Freie Akademie Augsburg

Durch Weglassen der Farbe befinden wir uns mitten im Abstraktionsprozess. Wir erstellen schnelle, freie, schwarze Serien durch verschiedene Kreativitätstechniken. Diese vertiefen wir durch weiteres Schichten mit Transparentpapier, Übermalungen mit Erde und Asphalt. Wir erlernen verschiedene Techniken mit Pigmenten, selbst hergestellter Eitempera und Grafit. Weitere Vertiefungen passieren durch Linie und Stift und setzen dann gezielt eine Farbe und deren Tonwerte ein. Der persönliche Stil wird gefördert und Besprechungen der Werke sind täglicher Bestandteil des Workshops. Mit viel Kraft und Lust begegnen wir entweder Papier oder Leinwand.




Anmeldung:

69. Schwäbische Kunstausstellung, Sonderausstellung H2, Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg



Aus der Ausstellung "Haut um's Hirn", im H2-Zentrum für Gegenwartskunst Augsburg.
Heads 42, Installation "Hirngespinste", Ton: "Wortfetzen", Stimmen Tobias Lange, Sina Luna Kammerer, Ton-Gestaltung: Heiko Schlachter.
12.12.17 - 14.1.18 im Rahmen der 69. Großen Schwäbischen

Wo Alltägliches zu Kunst wird

Leistungsschau Was hat den Segen einer neunköpfigen Jury erhalten, nachdem 149 Bewerber ihre Bilder, Skulpturen, Installationen und Videos für die Große Schwäbische Kunstausstellung eingereicht hatten? Eine Bilanz  Von Rüdiger Heinze und Michael Schreiner
Augsburg Wenn an diesem Samstag im Augsburger Schaezlerpalais und im H2-Zentrum für Gegenwartskunst die 69. Große Schwäbische Kunstausstellungeröffnet wird, dann ist zweierlei kaum übersehbar: der hohe Anteil figurativer und gegenständlicher Arbeiten zum Einen; zum Anderen die zunächst einmal rein quantitativ starke Beteiligung von Künstlerinnen. In Zahlen: Unter den 149 Bewerbern waren 88 Frauen, von denen nach der Jurierung noch 37 verblieben – gegenüber 31 Männern.
Damit wächst natürlich die Chance der Frauen auf den ausgelobten Preis dieser großen schwäbischen Kunstprüfung des Berufsverbandes Bildender Künstler. Und in der Tat erhält ihn 2017 eine Frau: die Augsburgerin Claudia Geßner (*1958) für ihr Großformat „aus Idyll: du siehst mich nicht“ (Bild links oben). Auch wenn die Kunst von Frauen bis heute nicht solche Preise erzielt wie die von Männern: Es ist etwas geschehen seit Anfang des letzten Jahrhunderts, als Frauen noch nicht Kunst studieren durften.
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Ein Drittes sticht ins Auge: Dass sich die vielen figurativen und gegenständlichen Arbeiten nur ausnahmsweise dem Repräsentativen widmen. Dass sie fast durchweg –mit oder ohne Verfremdungseffekt – das Alltägliche, Private, Intime, Leise, auch das trist Funktionale und das Banale studierend ins Auge nehmen. Bildwürdig heute scheint vor allem das Beiläufige und die eigene Welt. Als beachtenswerte Kristallisationspunkte solcher Sicht können unter 83 gezeigten Arbeiten gelten: Christian Odatos schönes graues Aquarell „nicht-ort“, dazu ein diesmal klar erkennbar ausgebreiteter „Elektroschrott“ von Georg Kleber (Kohle auf Vlies) sowie die farbstark-ungestüme Porträt- und Seelen-Serie von Daniela Kammerer. Unter den Fotoarbeiten fällt die Beschäftigung mit urbanen Strukturen und Räumen auf – wie etwa die aparten Draufsichten auf Augsburger Straßenkreuzungen von Gerald Bauer.
Das Gesamtbild der ohne Themenvorgabe ausgeschriebenen Ausstellung hat „nichts von flippiger Fabriketage“, sondern ist „eher gesetzt“, wie BBK-Vorsitzender Norbert Kiening einräumt. Ob das nur am eher gesetzten Alter der Teilnehmer liegt, von denen nicht wenige das 60. Lebensjahr überschritten haben? Anstößiges, Widerspenstiges findet sich kaum in dieser Großen Schwäbischen. Das solide Wohnzimmerwerk dominiert. Wie schon in den vergangenen Jahren fallen einem beim Rundgang auch künstlerische Handschriften ein, die wieder nicht dabei sind – jene etwa von Günther Baumann, Karen Irmer oder Christofer Kochs.

Haut um's Hirn, Installation 2.12.17. -14.1.18

2.12.17, 15 Uhr Eröffnung im H2, Augsburg -
Sonderausstellung in den Kabinetträumen,
Installation "Haut um's Hirn":
Bild, Objekt, (Daniela Kammerer)
Ton (Sina Luna Kammerer, Tobias Lange, Daniela Kammerer,
Ton-Gestaltung: Heiko Schlachter



2.12.17, 11 Uhr
69. Große Schwäbische,
Eröffnung im Schaetzlerpalais, Augsburg
Gemeinschaftsausstellung


3.12.17 Ausstellung der Head-Serie in Starnberg,
Couaragerie Schulstrasse 1,
16 Uhr, Eröffnung und Lesung "Blütenknall", Eva Sattler
Musik: Christian Elin